15 mai 2008

Sprachwissenchaftlische Probleme

Gehört die Sprache zu dem Volk oder zu einem Land ?

Drapeau Français


Es ist eine äusserst unerträglische politische Entscheidung, nur eine einzige Spracheausdruckmöglichkeit in einem Land zuzulassen, besonders bei Bevölkerungen die regionale und eigentümlische Aussprache pflegen.

Diese zu tief eingewurzelte Anschauung, Hinterlassenschaft der monarchische Gewalt, letzte Festung von Identifizierung und lehnversenheitlische Zugehörighkeit, hat ein zähes Leben. Sie dient immer wieder eine gewisse Gleichformigkeit die an der unentbehrlische Freiheit nagt, um sich selbst weiter zu ernähren.

Elsass, zwischen einem lateinische Land und eine garmanische Welt regelmässig hin und her geschaukelt, bewahrte lange Zeit seine Sprachidentität. Seine Bevölkerung, die hauptsächlich auf dem Land wohnte und arbeitete, lebte im Rythmus der örtlische Mundarten, die den Fortbestand einer Nachbarshaftskultur erlaubten, indem sie sich immer weit in den Modernismus öffneten.

Nach dem letzten Weltkrieg blühte die Wirtschaftsentwicklung auf. Das notwendige Unternehmen, unserer Region die Mittel zu geben, gleichberechtigt mit allen anderen Regionen Frankreichs, an die Berichterstattung in französischer Sprache zu gelangen, konnte in keinem Falle das rechtfertigen, was man heute als "Sprachsäuberung" bezeichnen kann.

Viele Werke untersuchen, studieren un schreiben über dieses Thema. In seinem Buch "Les lutten linguistiques de 1945 à nous jours" machte Herr Professor Eugène PHILIPPS die erste bedeutsame Bilanz. Seit dieser Veröffentlichung sind wir zahlreich, die sich stark Gedanken über die Zukunft und die Erneuerung unserer Redensart machen.

Herr Professor Jean PETIT, erfahrener Psycholinguist, legt in einem Buch fest, dass die Ausrohung örtlicher Mundarten, Sprechweisen und Dialkekte in Frankreich, ein Irrtum war, genau so wie das folgende Nichtarten der kulturellen Ordnung ein Fehler auf der Ebene der Weiterentwidklung des Strukturen des menschlischen Denkwermögens. Es ist eine dramatische Verarnung des Menschen, viel schlimmer als ein Wesen von seiner natürlischen Umwelt zu trennen, bei ihm eine Kluft in den mündlichen Übertragungen von einer Generation zur anderen zu veranstatten, so dass er zum Aussensiter wird.

So stirbt eine ganze Kultur aus, die noch kostbarer ist als die schlichte Spracheeigenheit ; sie erstickt durch tyrannischer Ausschluss.

Unser Begriff der Achtung der Tradition, viel mehr um Sprach- und Kulturvermögen lebend zu erhalten, zu jeder Zeit, zu erneuern als nur zu schützen, kann es nicht meiden, seine Verwürzlung zu pflegen. Nur so kann diese Kultur fortbestehen und sich bereichern.

"HEIMETSPROCH un TRADITION" hat als statutenmässiges Ziel, die Freiheit auf Sprachebene in einer Zweisprachigkeit die die Mundardt jedes Menschen, jeder Gemeischaft, Region oder Gesellschaft -und ganz besonders dies in Elsass-Lothringen- anzuerkennen. Aber seit seiner Gründung, führt dieser Verband ein Kampf gegen Windmühlen der intolerante Aneignungen.

R.M.                  
Heimetsproch un Tradition
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