Un peu de vocabulaire Heimet 183
Versàmmlung : (dt.id.): Jeder Verein hàlt Versàmmlunge àb. – In de Generàlversàmmlung wurd d’ Johresbilànz gezöje. – E üsg’sprochener Vereinsmensch nemmt àn àlle Versàmmlunge Deil.
verschàchere : (dt. verschachern): Wàs se nimmi brüche, düen se verschàchere. – Er het sin àlt Velo verschàchert. – Sie düet de Fàmilieschmuck verschàchere.
verschàffe : (dt. verschaffen): Es isch nitt einfàch sich Geld ze verschàffe. – D’r Lehrer müess sich in de Klàss Reschpekt verschàffe. – E Voràrweiter süecht sich G’heer un Geltung ze verschàffe. – Medikàmenter verschàffe de Krànke Erlichterung.
verschände : (dt. schänden): E diefi Nàrb verschändt sin G’sicht. – Durich denne schwäre Unfàll isch er fer ’s Läwe làng verschändt.
verscheiche : (dt. verscheuchen): Im Summer müess m’r efters d’ Mucke verscheiche. – D’ Hiehner sinn im Gàrte, geh nüs, verscheich se! – Kràch verscheicht d’ Hàse.
verschenke : ( dt. verschenken): Àlti Schüelbiecher düet m’r àm End verschenke. – Sie verschenkt ihre Schmuck àn ihri Deechter. – E scheens un richs Maidel düet ’s Herz nitt licht verschenke. – Ich hàb nix ze verschenke. – Wàs m’r verschenkt, het m’r nimmi.
verschicke : (dt. verschicken): Geh uf d’ Poscht, verschick diss Päckel! – D’ grosse G’schäfter màche Reklam, sie verschicke àls e Rundschriiwes un Proschpekter. – Chronischi Krànki werre àls züer Erholung ins Gebirri odder àns Meer verschickt.
verschiesse : (dt. verschießen): E Soldàt soll nie sini gànz Münition verschiesse. – Mensch, isch der dumm!... er g’heert mit Schissdreck verschosse! – D’r bescht Füessbàller het schunn e Elfmeter verschosse. - Wer sin gànz Pulver verschiesst, weiss nix meh ze saawe! – Er isch in sie bis iwwer d’ Ohre verliebt, ja vernàrrt, verschosse!
verschiewe : (dt; verschieben): Bim Putze müess m’r àls Mewel verschiewe. – Im Ràngierbàhnhof werre Isebàhnwääje uf ànderi Gleiser verschowe. – D’ Dischdeck het sich verschowe. – Wer züeviel Àrweit het, soll de Urlaub verschiewe. – M’r müess àls ebbs um e Dàà verschiewe. – Spr. Verschieb nitt uf morje, wàs d’ hit noch kànnsch b’sorje!
verschinde : (dt. verschinden): Wenn ich mich mit ’em Messer ràsier, verschind ich mir ’s G’sicht. – Bim Roseschniide düet m’r sich d’ Händ verschinde. – D’ Bàrwle hàn m’r ’s gànze G’sicht verschunde.
verschisse : (dt. verscheißen): D’ Windle sinn àls gànz verschisse. – D’ Junge düen àls d’ Hosse verschisse, d’ Àngschthàse au, drum nennt m’r se „Hosseschisser“! – Der brücht nimm’ ze komme, er soll sich verschisse! – Verschiss di!
verschitte : (dt. verschütten): Im Hochgebirri düen d’ Làwine àls gànzi Derfer verschitte. - In de Grüewe werre efters Àrweiter verschitt’. – Bim Melike wurd àls Milich verschitt’. - E güeter Kellner düet Win inschenke ohne e Tropfe ze verschitte. – Wenn ’s Glàs züe voll isch, verschitt m’r gewehnlich e pààr Tropfe. – Àlterle, jetz hesch bi mir d’ Supp verschitt! – Er brücht sich bi dere Màmsell nimmi ze melde, er het ’s bi ’re verschitt!
verschlaawe : (dt. schlagen, durchprügeln, zerschlagen): Der Vàtter het im beese Biewel de Hintere verschlaawe. – Wil ’s e frecher Keib isch, kriejt er àls ’s Portrait verschlaawe. – Friejer hàn d’ Schüelmeischter d’ ungàttige Schüelerbüewe verschlaawe derfe. – Spr. Pàck verschlààt sich, Pàck vertrààt sich! – E Schreck het m’r d’ Stimm verschlaawe! – Ich fiehl mich màtt, ja làhm, wie verschlaawe! – Bi ’me schwäre Gewitter düen àls d’ Schlose àlles verschlaawe.
verschleckt : (dt. lecker, leckerhaft, wählerisch): Er esst/isst àlles, er isch nitt verschleckt. – Viel jungi Maidle esse nitt àlles, sie sinn züe àrig verschleckt. – Er isch noch ledi, ken Frau isch ihm güet genüe, er isch gàr verschleckt!
